Teilleistungsstörungen Wahrnehmung

Um Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen, benötigt der Mensch gewisse Basisleistungen

Diese Basisleistungen sind in verschiedene Wahrnehmungsbereiche / Teilleistungen unterteilt und alle diese Leistungen sind notwendig, um unsere Kulturtechniken zu erlernen. Gibt es Probleme in einer oder mehrerer dieser Teilleistungen, spricht man von Teilleistungsschwächen kurz TLS.

 • Auditive Wahrnehmung
• Visuelle Wahrnehmung
• Kinästhetische Wahrnehmung / Gleichgewicht 
• Wahrnehmung der Raumlage, der Raumorientierung und des Körperschemas
• Serielle Wahrnehmung
• Intermodale Wahrnehmung, Integration der Gehirnhälften

Teilleistungsschwächen (Integrationsstörungen) liegen dann vor,
wenn das Zentralnervensystem nicht in ausreichendem Maße in der Lage ist, die Fülle der einlaufenden Informationen zu ordnen, zu koordinieren und mit bereits vorhandenen Daten zu vergleichen. Sie können als basale Störung der Lernfähigkeit, als eine Behinderung jeglicher Lernprozesse begriffen werden. Sie äußern sich in einer Vielzahl von Störungsbildern im Bereich der Wahrnehmung, der Motorik und im emotionalen Bereich.

Bei Vorschulkindern wird dies z. B .in Form einer Sprachentwicklungsstörung oder in Form von sozialen Schwierigkeiten (z. B.: kann sich nicht in eine Gruppe einordnen) sichtbar.

Bei Schulkindern findet man die Symptome der TLS oft in Form von Problemen beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens sowie bei der Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder in Form der Rechenschwäche (Dyskalkulie).

Das gesamte Programm zum Thema Wahrnehmung finden Sie hier.